Stadtbild und Verkehr

Stadtbild und Verkehrswege

Eine attraktive und wettbewerbsfähige Innenstadt zeichnet sich durch eine gute Erreichbarkeit aus.

Die Sanierung des Bahnhofsgeländes, die Verbesserung der Park-and-ride-Möglichkeiten sowie seine Neugestaltung als Tor zur Stadt für Bahnreisende unterstützen wir.

Vorhandene Parkplätze müssen besser genutzt werden. Dazu benötigen wir ein wirksames Parksystem. Für die Dauerparker muss zusammen mit dem Gewerbe- und Verkehrsverein eine Lösung gefunden werden. Dafür setzen wir uns ein.

Der City-Bus ist zwar per Definition eine freiwillige und kostenträchtige Leistung der Städte Erbach und Michelstadt. Wir halten den City-Bus für eine überaus sinnvolle und notwendige Investition für die Erbacher Bürgerinnen und Bürger. Wir sorgen dafür, dass dieses Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs erhalten und möglichst noch weiterentwickelt wird. Auch die Verbesserung der bedarfsgerechten Anbindung aller Stadtteile an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs bleibt weiterhin eine wichtige Aufgabe.

Neben den vorgenannten Angeboten können wir uns auch die Erstellung eines sogenannten „Mobilitätsratgebers“ vorstellen. Dies ist ein Wegweiser, der behinderten Menschen oder auch Personen, die z. B. durch Kinderwagen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, Hinweise über barrierefreie Zugänge und für diesen Personenkreis eingerichtete Parkplätze gibt.

Unsere Altstadt muss in ihrer Einzigartigkeit erhalten werden. Die Struktur der Innenstadt ist so zu verbessern, dass das Stadtbild als Ganzes verschönert wird. Erbach wurde schon von jeher vom Tourismus geprägt. Um auch hier dem Wettbewerb standzuhalten, muss das Potenzial des Fremdenverkehrs entsprechend vermarktet werden. Es müssen Freizeitangebote unterstützt und begleitet werden. Dies ist eine entscheidende Aufgabe für die kommende Legislaturperiode. Denn auch hier schließt sich der Kreis: Viele touristische Gäste bedeutet auch gleichzeitig eine Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie.

Durch eine kurzeitig praktizierte Regelung war eine direkte Zufahrt zum Marktplatz im innerstädtischen Verkehr nicht mehr möglich. Das führt zu unnötig langen innerstädtischen Verkehrswegen und einer erheblichen zusätzlichen Belastung der B45. Diese Tatsache muss auch im Hinblick auf die neuen Ausbaupläne für die B 45 im Stadtbereich aufgrund des Verzichtes auf die geplante Entlastungsstraße berücksichtigt werden.

Allein den Hinweisen und dem Drängen der SPD-Fraktion ist es zu verdanken, dass die Verkehrsführung in der unteren Hauptstraße mit den Anliegern und dem Gewerbeverein im Vorfeld besprochen und nicht durch den Bürgermeister alleine entschieden wurde.

Neue Baugebiete für Gewerbe und Wohnen dürfen nur ausgewiesen werden, wenn die bereits vorhandenen Kapazitäten ausgenutzt sind. Flächenverschwendung darf es in Erbach nicht geben. Sozialdemokratische Kommunalpolitik wird alle Möglichkeiten prüfen, brachliegende Flächen im Stadtgebiet zu kultivieren und sinnvoll zu nutzen. Auch der Frage der Zwischennutzung von brachliegenden Flächen muss eine größere Bedeutung beigemessen werden. Ebenso ist der Weg zur „barrierefreien Stadt“ konsequent fortzusetzen. Dazu gehören Bordsteinabsenkungen, bessere Zugangsmöglichkeiten zu öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln, seniorengerechte Wohnungen und Sitz- und Ruhegelegenheiten im öffentlichen Raum für Jung und Alt.

Sauberkeit ist das Aushängeschild eines funktionierenden Gemeinwesens und sie steht auch im Zusammenhang mit dem Anspruch der Bürgerschaft an Sicherheit und Ordnung. Wir setzen uns für verstärkte Bemühungen auch von ehrenamtlicher Seite in puncto „Sauberkeit“ ein. Insbesondere der Bereich des Fußweges an der Mümling im Stadtgebiet und des Treppenwegs sehen wir erheblichen Handlungsbedarf und werden uns eine nachhaltige Änderung der dort sich zunehmend abzeichnenden Situation einsetzen.

Unsere Ziele:

  • Die untere Hauptstraße soll weiterhin als verkehrsberuhigter Bereich erhalten bleiben und den Verkehrsfluss in beiden Richtungen zulassen. Auf die neuen Parkplätze in der Straßenmitte ist zu verzichten. Die erreichte Umkehr der Fahrtrichtung ist ein erster Schritt.
  • Der Schlossgraben soll keine Anbindung an den Marktplatz erhalten sondern soll für Anlieger in beide Richtungen befahrbar sein
  • Weitere Verbesserung der Barrierefreiheit in Erbach (z. B. Eingangsituation im Vereinshaus)
  • Ausbau des Radwegenetzes
  • Hinweissystem auf vorhandene Parkplätze (Leitsystem)
  • Rechtzeitige Maßnahmen zum Straßenunterhalt, um größere Sanierungen zu vermeiden. Verbesserte Überwachung und Schlussabnahmen von Straßenbaumaßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden
  • Erhalt und Weiterentwicklung der Citybusangebote (Stadtteile)
  • Weiterentwicklung des Mobilitätsangebotes insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sowie in Abendzeiten und an Wochenenden
  • Fortsetzung des Weges zur barrierefreien Stadt auch in den Stadtteilen
  • Verbesserung der Anbindung des ÖPNV in südlicher Richtung an die Rhein-Neckar-Region
  • Umbau der bestehenden B45 und Ausbau der innerörtlichen Entlastungsstraßen (Carl-Benz-Straße, Brunnenstraße, Hohl, Illigstraße

Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann


Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh

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Unser Landrat Frank Matiaske

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