SPD-Fraktion für die Aufhebung der Einbahnstraßenreglung in der unteren Hauptstraße!

Veröffentlicht am 12.07.2010 in Fraktion

Die SPD-Fraktion ist gegen die zurzeit gültige Verkehrsreglung, die eine direkte Zufahrt zum Marktplatz vom Norden nach Süden nicht mehr zulässt!

Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Duarte: „Durch die zurzeit gültige Regelung ist eine direkte Zufahrt zum Marktplatz im innerstädtischen Verkehr nicht mehr möglich. Das führt zu unnötig langen innerstädtischen Verkehrswegen und einer erheblichen zusätzlichen Belastung der B45. Diese Tatsache muß auch im Hinblick auf die neuen Ausbaupläne für die B 45 im Stadtbereich auf Grund des Verzichtes auf die geplante Entlastungsstraße berücksichtigt werden.“

Die Kreisstadt Erbach ist einem wachsenden Wettbewerbsdruck als Einkaufsplatz ausgesetzt. Neben vermehrten Konsumangeboten auf der „grünen Wiese“ und dem Wegfall von Einkaufsangeboten im Stadtgebiet wandert das Einkaufsinteresse der Mitbürger zunehmend in die Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar ab. Gleichzeitig ist festzustellen, dass Erbach als einstiger Einkaufsmagnet der Region seine Bedeutung verloren hat. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind schon seit geraumer Zeit durch leer stehende Ladenlokale und ständige Fluktuation von Angeboten augenscheinlich geworden. Letztlich sind dieser Entwicklung auch wertvolle Arbeitsplätze zum Opfer gefallen, die Auswirkungen auf die nicht mobilen Bevölkerungsgruppen sind fatal.
Diesem Prozess muss konstruktiv und gemeinsam entgegengesteuert werden. Denn der Einzelhandel hat eine zentrale Bedeutung und damit eine Leitfunktion für die Attraktivität unserer Stadt. Es muss auch weiterhin Spaß machen in Erbach zu leben, auszugehen und einzukaufen.

Duarte sagte abschließend: „.Die jetzige Regelung stellt eine erhebliche Beeinträchtigung der Geschäfte, Cafes und Restaurants am Schloßplatz, im Schloßgraben und in der unteren Bahnstraße dar, die aus Norden durch den innerstädtischen Verkehr nur auf dem Umweg über die B 45 erreicht werden können. Bei der gegenwärtigen Problematik für Geschäfte in Erbach muss alles getan werden, um weitere Einbrüche auf diesem Gebiet zu vermeiden.“

Dem zu folge hat die SPD-Fraktion folgenden Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung gestellt:

• Die untere Hauptstraße soll weiterhin als verkehrsberuhigten Bereich erhalten bleiben und den Verkehr in beiden Richtungen zulassen. Auf die neuen Parkplätze in der Straßenmitte ist zu verzichten.
• Der Schlossgraben wird in Richtung Marktplatz als Einbahnstraße ausgewiesen und der Bereich bis zur Einfahrt des Hotels Wappenstube soll wie bisher in beiden Richtungen befahrbar sein.

 

Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann


Unser Landrat Frank Matiaske

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