SPD-Fraktion tritt für vernünftige Verkehrsregelung in der Erbacher Innenstadt ein

Veröffentlicht am 01.12.2009 in Fraktion

SPD-Fraktion tritt für vernünftige Verkehrsregelung in der Erbacher Innenstadt ein

Chance auf sinnvolle Lösung für die Bürgerinnen und Bürger und dem Erbacher Einzelhandel jetzt gegeben

Die SPD-Fraktion im Erbacher Stadtparlament setzt sich für eine vernünftige Verkehrsregelung in der Erbacher Innenstadt ein. Durch den vorgesehenen verkehrsberuhigten Umbau der unteren Hauptstraße besteht nunmehr die hervorragende Chance die bisherige unbefriedigende Verkehrsführung in der Innenstadt einvernehmlich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie des Erbacher Einzelhandels zu lösen.

Ausdrücklich sind jedoch die Anlieger der in Rede stehenden Straße und die örtlichen Gewerbetreibenden in die Planungen mit einzubeziehen, stellt die SPD-Fraktion weiter fest. Die bisherigen Alleingänge der Stadt bewirkten weit gehend Unmut unter den Betroffenen und die seither bestehende Einbahnstraßenregelung in der unteren Hauptstraße hat bei Weitem nicht zu dem vorausgesagten Erfolg geführt. Vielmehr ist die bisherige Verkehrsführung irreführend und führt insbesondere bei Ereignissen wie dem Weihnachtsmarkt zu katastrophalen Verkehrssituationen.

Vor dem Hintergrund der immensen Verkehrsbelastung auf der B 45 und keiner Umfahrungsmöglichkeit ist eine gute Erreichbarkeit und Durchfahrbarkeit der Erbacher Innenstadt notwendig. Die Mittel aus den Konjunkturprogrammen sollen - wie von Anfang an im Bauausschuss geplant - zum Ausbau der unteren Hauptstraße eingesetzt werden. Aber auch mit Begegnungsverkehr ist eine sinnvolle Verkehrsberuhigung möglich, eine Einbahnstraßenregelung in der Jahnstraße ist schon aus verkehrstechnischen Gründen abzulehnen.
Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion im Rahmen der parlamentarischen Beratungen die zunächst vorgesehenen voreiligen Planungsschritte gestoppt und eine offene und breit angelegte Diskussion der Umbaumaßnahmen durchgesetzt.

Nunmehr liegt die Verpflichtung für eine sinnvolle Lösung des innerstädtischen Verkehrsflusses bei den verantwortlichen Planern der Stadt, führt die SPD-Fraktion weiter aus. Unabdingbar ist die Einbeziehung der Anlieger, also der unmittelbar Betroffenen der Verkehrsregelung und der Gewerbetreibenden, um deren Bedürfnisse angemessen und ehrlich in künftige Baumaßnahmen zu berücksichtigen. Die Verbesserung der Verkehrssituation muss auch Grundlage eines Einzelhandelskonzeptes sein, das die SPD-Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und dem fraktionsübergreifend zugestimmt wurde. Eine Konzeption hierzu liegt jedoch bislang auch noch nicht vor, schließt die SPD-Fraktion ihre Mitteilung.

 

Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann


Unser Landrat Frank Matiaske

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