24.10.2018 in Europa

Marlies von der Malsburg: Für ein starkes Europa der Bürgerinnen und Bürgern vor Ort

 
2018 MvM

Europa muss in den Kommunen und Regionen in Hessen nachhaltig zu spüren sein und ist nicht ein Projekt der politischen Elite. Deutlicher Einsatz von Fördermitteln in den Regionen, örtliche Europahäuser und Abbau überbordender Bürokratie zum Erhalt von europäischen Fördergeldern, sind die Aufgabenstellungen, die die Beauftragte für Europa im Regierungsteam von Thorsten Schäfer-Gümbel, Marlies von der Malsburg, bei ihrem Besuch am 16. Oktober 2018 im Odenwaldkreis in den Wahlkampfendspurt mitnimmt.

Die Visite hatte am frühen Mittag des 16. Oktober 2018 mit einem Besuch der Interessengemeinschaft Odenwald - IGO in der Schlosswache in Erbach begonnen. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Geschäftsführer der IGO, Thomas Disser, berichtete dieser über die Verwendung von LEADER-Mitteln und über aktuelle Projekte im Odenwald. Er bemängelte die übertriebene Bürokratie beim Einsatz von Fördermitteln und rief dazu auf, sinnvolle Regionalprojekte wieder über Pauschalen zu finanzieren.

In einem weiteren Austausch, in dem der Landtagsabgeordnete Rüdiger Holschuh als Vorsitzender der Schottland-Vereinigung gefragt war, berichtete er über das anstehende 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen der Region Falkirk und dem Odenwaldkreis. Auch er plädierte für eine pauschale Grundfinanzierung von kleinen Partnerschaftstreffen. Dies würde den ursprünglichen Gedanken dieser Treffen, die Überwindung der nationalen Grenzen für ein friedliches Europa, wesentlich unterstützen.

In der öffentlichen Veranstaltung am gleichen Abend konnte Marlies von der Malsburg in einem Kurzvortrag anschaulich darstellen, dass die amtierende Landesregierung Europa zu einem Eliteprojekt gemacht habe. „Europa lebt von der breiten Akzeptanz vor Ort, nicht von der Selbstbestätigung und Selbstvergewisserung eines kleinen Kreises von Insidern. Europa muss sich gerade in den Regionen zeigen“, sagte sie. Sie unterstrich, dass es örtliche Zentren, im Sinne eines „Europahauses“, geben müsse, die das Thema Europa erfolgreich zu den Bürgerinnen und Bürgern befördern können.

Es schloss sich eine ausführliche Diskussion mit den zahlreich anwesenden Bürgerinnen und Bürgern an, die einmal mehr die positive Sicht der europäischen Sache bestätigte. Europa muss emotionaler gelebt werden, stellte Dr. Michael Reuter, Beauftragter für Europa in der Kreisverwaltung, zum Ende der Veranstaltung fest.

11.09.2017 in Europa

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